Das Schloss Freienwalde

Am Rand der Bad Freienwalder Altstadt, reizvoll eingebettet in die Hanglage des Apothekerberges präsentiert sich der erste königliche Villenbau.  Als Sommerwitwensitz für die Königin Friederike Luise von Preußen errichtet finden wir hier ein Meisterstück an der Grenzlinie zwischen spätem Rokoko und frühem Klassizismus. Das Schloss erhielt mit dem Teehäuschen für Konzert und Theaterveranstaltungen und dem benachbarten Kastellanhaus funktionale Ergänzungen. 2023 feiern wir mit dem 275. Geburtstag des Architekten David Gilly und dem 225. Jubiläum der Fertigstellung der Schlossanlage ein doppeltes Jubiläum.

 

Das Hohenzollernschlösschen Freienwalde erwarb 1909 der spätere Außenminister der Weimarer Republik Walther Rathenau als Sommersitz. Für diesen bedeutenden Politiker war das Schloss Freienwalde einerseits ein Rückzugsort aber andererseits auch ein spannender Ort der Kommunikation mit Künstlern, Literaten, Politikern, Strategen des Berliner Bürgertums. Nach der Ermordung Walther Rathenaus 1922 übereignete die Familie das Schloß dem Landkreis. Nach der Plünderung des Innenlebens 1945 etablierte sich hier zu DDR-Zeiten das allseits beliebte Puschkin Kulturhaus. 1991 erfolgte durch den damaligen Landkreis Bad Freienwalde und die Walther Rathenau Gesellschaft e.V. die Neugründung der Walther Rathenau Stift gGmbH die heute die Rathenau Gedenkstätte im Obergeschoss des Schlosses betreibt.

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